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Studiopepe

Studiopepe wurde von Arianna Lelli Mami und Chiara Di Pinto gegründet und zählt zuden einflussreichsten Studios für zeitgenössisches Design auf internationaler Ebene. Seine Arbeit bewegt sich zwischen Interior Design, Produktdesign und Creative Direction und verbindet konzeptionelle Präzision mit einem ausgeprägten Gespür für Materialität.
Für Canvas überträgt Studiopepe seine Auseinandersetzung mit Landschaft, Architektur und Materialität in die Sprache der Keramik. Lagomar, Terranera und Montaña Roja bilden eine Designfamilie, in der organische Formen, Geometrien, grafische Gesten und Farbe einen Dialog zwischen Natur und gebauter Umgebung schaffen.

Kollektionen

LAGOMAR

Lagomar ist als Reisetagebuch konzipiert: Zeichen, Symbole und Spuren legen sich auf die keramische Oberfläche und verwandeln sie in eine essenzielle visuelle Erzählung. Inspiriert von den Landschaften Südspaniens und seiner Inseln, verbindet die Kollektion Natur und Architektur durch elementare Formen und archetypische Geometrien.

Die Komposition entwickelt sich aus der Überlagerung verschiedener Elemente — Einschnitte, Symbole und Fragmente —, in der Ordnung und Spontaneität nebeneinander bestehen. Warme, erdige Farbtöne werden durch leuchtendere Akzente ergänzt, die Rhythmus und Tiefe erzeugen.

MONTANYA ROJA

Montaña Roja interpretiert die Landschaft als metaphysische Konstruktion, in der architektonische Elemente und natürliche Formen in einem schwebenden Gleichgewicht koexistieren.

Bögen, geometrische Volumen und organische Konturen schaffen eine Szenerie aus essenziellen Archetypen, in der die Architektur aus der Erde hervorzutreten scheint und die Natur eine beinahe gestaltete Ordnung annimmt.

Zwischen Wasser und Land erinnert die Komposition an eine ursprüngliche, skulpturale Landschaft, in der Architektur und Natur miteinander verschmelzen und Teil derselben visuellen Sprache werden.

TERRANERA

Terranera übersetzt die Natur in eine abstrakte, essenzielle und intuitive Sprache. Vor einem tiefen, dunklen Hintergrund, der an vulkanische Erde erinnert, treten unregelmäßige Formen und Farbfelder wie mineralische und organische Erscheinungen hervor.

Die Komposition wechselt zwischen kompakten Formen und gestischen Spuren und schafft so ein Gleichgewicht zwischen Dichte und Offenheit, Materialität und Bewegung.

Die Elemente scheinen wie Fragmente einer natürlichen Landschaft aus der Erde hervorzutreten – unregelmäßig, vielschichtig und in ständiger Entwicklung.